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Finanzplatz Vaduz: Fokus auf Regulierung der Sachwert-Tokenisierung

Finanzplatz Vaduz: Fokus auf Regulierung der Sachwert-Tokenisierung

Vaduz präzisiert Regulierung für die Tokenisierung von Sachwerten wie Kunst und Oldtimern, um Rechtssicherheit für internationale Investoren zu schaffen.

Die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat einen neuen regulatorischen Rahmen für die Emission von Real-World Assets (RWA) auf Blockchain-Basis vorgelegt. Im Zentrum steht die Tokenisierung von physischen Vermögenswerten wie Kunstgegenständen und Oldtimern, die zunehmend als alternative Anlageklassen nachgefragt werden. Vaduz festigt damit seine Rolle als Pionier in der europäischen Krypto-Regulierung, basierend auf dem bewährten TVTG (Token- und VT-Dienstleister-Gesetz).

Klare Vorgaben für Verwahrung und Handel

Die neuen Leitlinien präzisieren die Anforderungen an die Verwahrung der physischen Güter, die hinter den digitalen Token stehen. Rechtliche Eindeutigkeit bei der Verknüpfung von Token und Sachwert ist essenziell, um Anleger vor Betrug und technischem Versagen zu schützen. Emittenten müssen künftig detaillierte Nachweise über die Existenz und den Zustand der hinterlegten Werte erbringen, die regelmäßig durch unabhängige Prüfer verifiziert werden.

Wettbewerbsvorteil für den Finanzplatz Vaduz

Durch die Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen zieht Vaduz verstärkt internationale Family Offices und Vermögensverwalter an. Die Möglichkeit, hochwertige Sachwerte fraktioniert abzubilden, eröffnet neue Investorengruppen den Zugang zu Märkten, die zuvor nur sehr vermögenden Einzelpersonen vorbehalten waren. Die Regierung in Vaduz unterstreicht, dass Innovation nur durch eine Kombination aus technologischem Fortschritt und strikter Einhaltung internationaler Standards für Geldwäscheprävention (AML) nachhaltig erfolgreich sein kann. Dies stärkt das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein als sicheren Hafen für digitale Assets.