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Wirtschaftsstandort Feldkirch: DLT-basierte Verwaltung von Lieferantenerklärungen
Feldkirch forciert die DLT-basierte Verwaltung von Lieferantenerklärungen, um den grenzüberschreitenden Warenverkehr effizienter zu gestalten.
Der Wirtschaftsstandort Feldkirch (PLZ 6800) setzt verstärkt auf die Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten. Ein aktuelles Pilotprojekt lokaler Industriebetriebe widmet sich der DLT-basierten Verwaltung von Lieferantenerklärungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr. Ziel ist es, die Komplexität der Präferenznachweise im Handel mit dem Nicht-EU-Ausland, insbesondere der Schweiz und Liechtenstein, signifikant zu reduzieren.
Automatisierung der Ursprungsnachweise
Bisher erfordert die Erstellung und Prüfung von Lieferantenerklärungen einen hohen manuellen Aufwand und ist fehleranfällig. Durch den Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) können Ursprungsdaten direkt an das physische Produkt geknüpft und unveränderbar dokumentiert werden. In Feldkirch ansässige Logistik- und Fertigungsunternehmen versprechen sich davon eine schnellere Zollabwicklung und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Wertschöpfungsanteile.
Vorteile für den Exportstandort Vorarlberg
Die technologische Lösung ermöglicht es, Präferenzkalkulationen in Echtzeit durchzuführen. Sobald sich eine Komponente in der Lieferkette ändert, aktualisiert das System automatisch den Status des Endprodukts. Für den Standort Feldkirch, der als wichtiger Knotenpunkt im Rheintal fungiert, bedeutet dies einen Wettbewerbsvorteil durch sinkende Verwaltungskosten und erhöhte Rechtssicherheit gegenüber den Zollbehörden. Das Projekt wird von regionalen IT-Dienstleistern begleitet, die sich auf industrielle Blockchain-Anwendungen spezialisiert haben.